Einbürgerungsverfahren

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Das Einbürgerungsverfahren ist durch kantonales Recht geregelt. Für Ausländer ist in jedem Fall nach der Einbürgerung in der Wohnsitzgemeinde auch eine Einbürgerungsbewilligung des Bundes und die Bürgerrechtsbestätigung des Wohnsitzkantons erforderlich. Die Dauer des Verfahrens hängt von der Art des Verfahrens und der persönlichen Situation ab.

Vorraussetzungen
Das Gesuch um Einbürgerung kann stellen, wer:

  • die Wohnsitzerfordernisse von Bund, Kanton und Gemeinde erfüllt. In der Regel sind das 10 Jahre Wohnsitz in der Schweiz, davon 5 Jahre Wohnsitz im Kanton St. Gallen und in der Gemeinde Rorschach.
  • als Äusländer in die schweizerischen Verhältnisse eingegliedert, mit den schweizerischen Lebensgewohnheiten, Sitten und Gebräuchen vertraut ist und die schweizerische Rechtsordnung beachtet.
  • Es müssen genügend Deutschkenntnisse vorhanden sein. Zusätzlich muss man in der Lage sein, schriftliche Verlautbarungen zu lesen und zu verstehen (Staatskundetest).

Besondere Einbürgerung
Personen, die in der Schweiz aufgewachsen sind und hier die Schulausbildung absolviert haben, können bis zum 20. Altersjahr ein Gesuch um besondere Einbürgerung stellen.

Zum Einbürgerungsverfahren verweisen wir zudem auf die Webseite des kantonalen Amtes für Bürgerrecht und Zivilstand sowie die Webseite des Bundes.

Ebenso steht Ihnen Eugen Loepfe, Aktuar des Einbürgerungsrats, für allfällige Auskünfte gerne zur Verfügung.

Die entsprechenden Formulare (Gesuch, Lebenslauf) sind beim Einwohneramt (Frontoffice Rathaus) zu beziehen.

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